Gartenschauwagen 714

  • Fahrgestell mechanisch fertiggestellt

    Während in Woltersdorf Teile der Elektroanlage des Gartenschauwagens aufgearbeitet werden, werden in Gera Arbeiten hauptsächlich im Bezug auf die mechanischen Belange der Aufarbeitung durchgeführt.

    Passend dazu können wir folgende Neuigkeiten verkünden: Mit der abgeschlossenen Montage der Gleitlager (Einlagen) an den Lagerpunkten der Blattfedern ist die Aufarbeitung des mechanischen Teils des Fahrgestells abgeschlossen.

    Leicht Bronze schimmert das Gleitlager zwischen der Blattfeder und dem Fahrgestellrahmen hervor. Es schützt die Blattfeder vor Abnutzung (Bild: Rüdiger Grabowski)
    Auch die Dachaufbauten sind weitgehend fertiggestellt. (Bild: Rüdiger Grabowski)

    Die beiden Kupplungen sind aufgearbeitet und montiert .

    An den Fronten wurden Anpassungen zur späteren Montage der Scheinwerfer und Rückleuchten durchgeführt. (Bild: Rüdiger Grabowski)
    Der Wagen soll Anfang 2020 in Weiß lackiert werden. (Bild: Rüdiger Grabowski)
  • Aufarbeitung von Fahrschaltern und Shuntwiederständen

    Der Erste, der von uns zur Aufarbeitung nach Woltersdorf gebrachten, Fahrschalter des Gartenschauwagens nähert sich der Fertigstellung. Ebenfalls haben wir nun die beiden Shuntwiederstände dorthin gebracht um sie dort aufarbeiten zu lassen.

    Der erste Fahrschalter erstrahlt in neuem Glanz. Dank der professionellen Aufarbeitung kann er dann im Gartenschauwagen 714 eingesetzt werden. (Bild: Andreas Kubig)
    Auch die Shuntwiederstände wollen noch aufgearbeitet und überprüft werden bevor sie verbaut werden. (Bild: Andreas Kubig)

    Für alle Interessierten die sich jetzt fragen was diese Shuntwiederstände sind und was sie machen, soll es hier nicht an Aufklärung mangeln:

    In den Gartenschauwagen gibt es zwei „Töpfe“ (Gehäuse und Innenleben siehe Foto; je einen pro Fahrmotor), die ohmsche Widerstände darstellen, so genannte Feldschwächungswiderstände oder eben Shunte. Sie werden in den Stromkreis der Feldspulen der Fahrmotoren geschaltet und verringern dabei das Magnetfeld dieser Feldspulen. Durch dieses geringere Magnetfeld wird auch der Drehwiderstand des Motors geringer, der Motor kann sich also schneller drehen und der Wagen fährt dadurch noch etwas schneller. Diese Schaltung wird in der Regel auf den höchsten Fahrstufen aktiviert, um so noch eine etwas höhere Endgeschwingigkeit erreichen zu können.

    Oder kurz: sie sorgen dafür das der Wagen ein bisschen schneller fährt.

  • Aufarbeitung von Fahrschaltern und Automaten

    Die Automaten des Gartenschauwagens 714 werden in Woltersdorf zur Zeit einer aufwendigen Restaurierung unterzogen. Die Arbeiten sind bereits sehr weit fortgeschritten.

    Die, durch die jahrelange Abstellung im Freien, völlig zerstörten, Automaten des Gartenschauwagen 714 wurden fachmännisch restauriert. (Bild: Rüdiger Grabowski)
    (Bild: Rüdiger Grabowski)
    Nicht nur technisch einwandfrei müssen die Teile sein, sie müssen auch einen ordentlichen optischen Eindruck geben. (Bild: Rüdiger Grabowski)

    Auch 3 Fahrschalter (2 für das Fahrzeug und 1 Ersatz) haben wir zur Restauration gegeben. Im Fahrschalter werden verschiedene Kontakte in verschiedenen Kombination geschlossen womit die Geschwindigkeit/Bremsung des Fahrzeugs geregelt werden kann.

    Viele Teile eines Fahrschalters sind Einzelstücke und Sonderanfertigungen. (Bild: Rüdiger Grabowski)
    (Bild: Rüdiger Grabowski)
  • Aufarbeitung der Fahrschalter

    Die Fahrschalter des Gartenschauwagen 714 befinden sich zur Zeit zur Aufarbeitung in Woltersdorf. Die Arbeiten gestalten sich schwierig, da Teile der Fahrschalter nach der langen Abstellung nicht mehr wiederverwendet werden können. Diese müssen nun neu angefertigt werden.

    Sorgfalt und Fachwissen sind hier sehr wichtig, damit unser 714 bald mit diesem Fahrschalter gesteuert werden kann. (Bild: Andreas Kubig).
    (Bild: Andreas Kubig).

  • Sandstrahlen und Konservieren von Fahrzeugteilen

    Für die Projekte KSW 749 und Gartenschauwagen 714 wurden und werden derzeit verschiedenste Teile sandgestrahlt und gegen Korrosion geschützt.

    Einer der vier Sandkästen des KSW 749 vor dem Sandstrahlen. Dafür wurde er komplett zerlegt. (Bild: Alexander Blank)
    Erste Ergebnisse: Die rote Rostschutzgrundierung wird noch mit schwarzer Farbe überstrichen, sie ist am Ende nicht mehr zu sehen. (Bild: Alexander Blank)

    Die Sandkästen halten den Bremssand bereit. Über ein Gestänge, welches durch den Fahrer bedient wird, kann der Sand ausgestreut werden. Der Sand fällt aus dem Sandkasten durch die Sandrohre, neben den Rädern, auf die Schienen. Der Sand bewirkt eine Erhöhung der Reibung zwischen Rad und Gleis und hilft besonders bei nassen Schienen anzufahren und zu bremsen.

    Für dem Gartenschauwagen 714 werden die Sandrohre einer Verjüngungskur unterzogen. (Bild: Alexander Blank)
    (Bild: Alexander Blank)