Kriegstraßenbahnwagen 749

Zwischen 1943 und 1950 wurden für über 20 Städte, darunter Stuttgart, München und Köln, so genannte “Kriegsstraßenbahnwagen”, kurz KSW genannt, gebaut. 1946 und 1949 wurden zwei Serien mit insgesamt 23 Fahrzeugen an die SSB geliefert. Die Straßenbahnen waren als Ersatz für im 2. Weltkrieg zerstörte Wagen konzipiert und daher materialsparend gebaut. Von 1955 bis 1957 wurden die Fahrzeuge grundlegend modernisiert und erhielten unter anderem veränderte Stirnfronten. Bis Ende 1969 wurden die letzten Wagen abgestellt und verschrottet. Unser Fahrzeug ist eigentlich kein Stuttgarter, sondern ein Heidelberger. Bei der Heidelberger Straßen- und Bergbahnen AG (HSB) war der Wagen zuletzt als Arbeitswagen mit der Nummer 64 unterwegs. Mitte der 1990er Jahre wurde der Wagen von SHB übernommen, um aufgearbeitet als neuer Triebwagen 749 durch Stuttgart zu fahren. Die Nummer 749 gab es bei den Stuttgarter KSW nicht, da die Wagen nur die Nummern 726 bis 748 hatten. Da es sich aber nicht um einen originalen SSB-KSW handelt, wurde beschlossen dem Fahrzeug die Nummer 749 zu geben. Seit dem der Wagen hier ist, wurde immer mal wieder Stück für Stück am Fahrzeug gearbeitet. Daher ist die erste Fahrt noch in weiter Ferne, da z.B. noch die komplette Elektrik fehlt.


  • Probeweise, ein Fahrschaltergeschränk!

    Im KSW 749 gibt es nun eine Neuheit zu entdecken. Auf der B-Seite (hinten) wurde das erste Fahrschaltergeschränk probeweise aufgebaut. Dies dient dazu, die genauen Platzverhältnisse für die Elektrik besser einschätzen zu können.

    Vor dem Einbau… (Bild: Dominik Broens)
    …und danach. Nun sieht es gleich vielmehr nach Straßenbahnwagen aus! (Bild: Dominik Broens)
  • Ausgebremst!

    Unser Kriegsstraßenbahnwagen 749 hat seine Bremsmechanik wieder installiert bekommen. Diese wurde gereinigt, entrostet und komplett neu lackiert.

    Weitere Teile für das Fahrgestell müssen noch neu lackiert werden, wie die Getriebekästen und die Tatzlager, an welchen der Motor befestigt wird.

    Ein Überblick: der aktuelle Stand des Fahrgestells. (Bild: Alexander Blank)
    Ein Blick auf die wieder montierte Bremsbacke. (Bild: Alexander Blank)
    (Bild: Alexander Blank)
  • Auf der Zielgeraden…

    … befindet sich die Aufarbeitung der Einzelteile des Bremsgestänges. Fast alle Teile sind bereits fertig lackiert und warten auf ihren Einbau.

    Die letzten Teile auf der Werkbank. (Bild: Felix Schorr)
  • Aufarbeitung von Fahrgestellteilen

    Für das Fahrgestell des KSW 749 arbeiten wir fortlaufend Teile auf. Die demontierten Teile werden entweder Sandgestrahlt oder mit einer Drahtbürste von Rost und Farbe befreit. Anschließend werden die Teile neu grundiert und lackiert. Dann können die Teile dann wieder am Fahrgestell montiert werden.

    (Bild: Alexander Blank)
    (Bild: Alexander Blank)
  • Frische Farbe für die Bremsen

    Wir sehen schwarz und zwar auf den ersten restaurierten Teilen der Bremsmechanik. Nachdem diese, wie in den letzten Beiträgen zum KSW erwähnt, vom Fahrgestell demontiert wurde, ist nun die Aufarbeitung der ersten Teile angelaufen. Begonnen wurde mit den Bremsbacken und deren Aufhängung, da diese Teile auch als Erstes wieder montiert werden.

    Die schweren Gussteile wurden mit Verdünnung gereinigt und sandgestrahlt, nun werden sie grundiert und lackiert. (Bild: Martin Daur)
    Bloß nicht den Überblick verlieren… Die Teile werden sorgfältig beschriftet, sonst wird der Zusammenbau zur schwierigen Puzzlearbeit. Wenn auch nicht überall zu sehen, sind alle Einzelteile immer beschriftet. (Bild: Martin Daur)

  • Fahrgestellrahmen fertig lackiert

    Die Neulackierung des Fahrgestellrahmens des KSW 749 ist vollendet. Nun werden wir die Arbeiten auf das Bremsgestänge for­cie­ren.

    Alle Flächen wurden in der Zwischenzeit schwarz lackiert. (Bild: Rüdiger Grabowski)

  • Die Schwarzmaler sind da…

    … und haben das Fahrgestell unseres Kriegsstraßenbahnwagens bereits zu großen Teilen in “tiefschwarz” lackiert. So ist das Fahrgestell, mit drei Arbeitseinsätzen innerhalb von 8 Tagen, fast komplett umlackiert worden.

    (Bild: Alexander Blank)
    (Bild: Alexander Blank)
    (Bild: Rüdiger Grabowski)

    Nicht nur bei der Lackierung konnten Fortschritte erzielt werden. Mit der Demontage der Bremsbacken und der dazugehörigen Halterung ist der letzte Teil des Bremsgestänges demontiert. Nun kann dieses in der Museumswerkstatt aufgearbeitet werden.

    Die Bremsbacken vor der Demontage. (Bild: Alexander Blank)
  • Grundierung für das Fahrgestell

    Die Arbeiten am Fahrgestell des KSW 749 gehen in die nächste Phase. Nach der Demontage der Antriebe durch Mitarbeiter der SSB AG muss nun das Fahrgestell grundiert und anschließend schwarz lackiert werden. Die Antriebe werden nun durch Fachpersonal gründlich überholt und nach Abschluss der Lackierarbeiten wieder eingebaut.

    Mit demontierten Antrieben wartet das Fahrgestell auf Farbe und Grundierung. (Bild: Alexander Blank)
    Unsere ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder sorgen dafür, … (Bild: Alexander Blank)
    …dass bald nicht mehr zu sehen ist, dass das Fahrgestell in Heidelberg grau war. (Bild: Rüdiger Grabowski)
  • Aufgearbeitete Teile für den KSW

    In den letzten Wochen und Monaten wurden viele Teile des KSW 749 in der Museumswerkstatt aufgearbeitet. Bis auf einen Sandkasten wurden sämtliche Teile vom Wagenunterboden aufgearbeitet.

    Für diese Teile des Kabelkanals mussten die hölzernen Kabelklammern neu angefertigt werden (Bild: Alexander Blank)
    Fertig verpackt warten die Teile auf ihren Transport in die Hauptwerkstatt. (Bild: Alexander Blank)

  • Arbeiten am Fahrgestell begonnen

    Mit einer gründlichen Reinigung durch Mitarbeiter der SSB AG ist die Aufarbeitung am Fahrgestell des KSW 749 angelaufen. Nun können die weiteren Arbeiten in Angriff genommen werden.

    Nach der Reinigung glänzt das Fahrgestell noch im Heidelberger Grau. Nach Abschluss der Arbeiten wird auch hier das in Stuttgart übliche Schwarz vorherrschen. (Bild: Rüdiger Grabowski)
    Der Blick unter den Wagenunterboden zeigt: Es ist fasst geschaft. Wir konnten sogar bereits einige Verkleidungsbleche wieder anbringen. Sie sind also die ersten restaurierten Teile, welche wir wieder am Wagen montieren konnten. (Bild: Rüdiger Grabowski)
    (Bild: Rüdiger Grabowski)