Verkleidungsblech für den Fahrschalter

Selbstverständlich war auch eine Instandsetzung des Verkleidungsblechs für den Fahrschalter nötig. Auch an weiteren Feinheiten und Details wird noch gearbeitet. Anschließend müssen, um den zweiten Fahrschalter restaurieren zu können, einige Teile neu angefertigt werden. Deshalb wird etwas mehr Arbeit und Zeitaufwand für diesen nötig sein.

Die finale Lackierung des Verkleidungsblechs steht noch aus. (Bild: Andreas Kubig)
Auch seine restaurierte Fahrschalterkurbel hat der Fahrschalter nun zurück erhalten. (Bild: Andreas Kubig)

Eine Waage…

… wird unser WN 202 auch noch als Ladegut erhalten. Auch diese musste aber zuerst überarbeitet und neu lackiert werden.

Noch nicht ganz fertig, aber man erkennt schon was es einmal war und auch wieder werden soll. (Bild: Alexander Blank)
Unsere Mitglieder tüfteln daran, dass die Waage wieder in neuem Glanz erstrahlt. (Bild: Alexander Blank)

Wichtige Details am Fahrschalter

An den Fahrschalter für den Gartenschauwagen 714 müssen noch einige Details ergänzt werden. So wurden die internen Leitungen eingebracht und die Fahrschalterplatte erhielt den “letzten Schliff”.

Die internen Leitungen verlaufen auf der Rückseite des Fahrschalters(Bild: Andreas Kubig)

Ein sehr kleines aber enorm wichtiges Detail sind die nachgerüsteten Hilfskontakte, mit denen später Funktionen im Niederspannungsbereich, z. B. für die ZUB, geschaltet werden.

Die Hilfskontakte sind die im Bild zu erkennenden kleinen Kunststoffschalter. Diese kommen auch im Steuerschalter der GT4-Triebwagen vor. (Bild: Andreas Kubig)
Das Schaltwerk in Aktion. (Video: Andreas Kubig)

Grundierung des Stromabnehmers

Auch der Pantograph der Filderbahnlok 2 erhält ein Make-over, dazu wurde er abgeschliffen und grundiert. Nun kann er wieder im passenden Grau lackiert werden.

Nachdem das Dach fertig aufgearbeitet ist, kann der Pantograph wieder auf dem Dach montiert werden. (Bild: Martin Daur)

Frische Farbe für die Bremsen

Wir sehen schwarz und zwar auf den ersten restaurierten Teilen der Bremsmechanik. Nachdem diese, wie in den letzten Beiträgen zum KSW erwähnt, vom Fahrgestell demontiert wurde, ist nun die Aufarbeitung der ersten Teile angelaufen. Begonnen wurde mit den Bremsbacken und deren Aufhängung, da diese Teile auch als Erstes wieder montiert werden.

Die schweren Gussteile wurden mit Verdünnung gereinigt und sandgestrahlt, nun werden sie grundiert und lackiert. (Bild: Martin Daur)
Bloß nicht den Überblick verlieren… Die Teile werden sorgfältig beschriftet, sonst wird der Zusammenbau zur schwierigen Puzzlearbeit. Wenn auch nicht überall zu sehen, sind alle Einzelteile immer beschriftet. (Bild: Martin Daur)

Restaurierung des Daches

Die Filderbahnlok mit der Nummer 2 wurde 1924 vom Eisenwerk Gustav Trelenberg in Breslau gebaut und an die Filderbahn ausgeliefert. Im Jahr 1978 wurde die Lok, zusammen mit ihrer Schwesterlok, abgestellt und 3 Jahre später an das Deutsche Straßenbahnmuseum bei Hannover verkauft. Im Jahr 2007 wurde sie von uns zurück erworben und stand dann zuerst im alten Straßenbahnmuseum in Zuffenhausen. Nach einem mehrjährigen Gastspiel auf dem Gelände der SSB-Hauptwerkstatt in Möhringen befindet sie sich seit Sommer 2018 in der oberen Halle des Straßenbahnmuseums Bad Cannstatt. Seit ihrer Ankunft wurden einige Maßnahmen ergriffen um die Spuren der langjährigen Freiabstellung zu mindern. Als wichtigste Maßnahme haben wir sämtliche Dachaufbauten abgebaut und restauriert. Auch das Dach selbst wurde von Rost und Patina befreit und neu lackiert.

In frischem Grau glänzt das Dach nach der Neulackierung. (Bild: Alexander Blank)

Auch die Stromabnehmerböcke wurden restauriert. Leider konnten wir nur drei von diesen “retten”. Für den fehlenden vierten muss noch ein passendes Ersatzteil gefunden werden.

Zwei der Stromabnehmerböcke sind bereits wieder auf dem Dach montiert. (Bild: Alexander Blank)
Nummer drei wartet noch auf graue Farbe, bevor er auf dem Dach angebracht wird. (Bild: Alexander Blank)

Der Sicherungsautomat war leider, ohne schützende Abdeckung, der Witterung voll ausgesetzt. Die Abdeckung ging verloren, ein Nachbau wird noch zu erstellen sein, damit das Gesamterscheinungsbild wieder hergestellt ist. Der Automat wurde teilweise restauriert und ist nun, zumindest mechanisch, wieder funktional.

Der Sicherungsautomat der Lok. (Bild: Alexander Blank)

Es wird noch viel Arbeit auf uns zukommen, um der Lok wieder zu altem Glanze zu verhelfen. Jedoch ist sie mit ihren 96 Jahren in einem sehr guten Zustand. Der soliden Konstruktion und guter Wartung sei Dank.

Eine zukünftige Baustelle? Im Führerstand blättert die alte Farbe ab. Der Glanz vergangener Tage lässt sich nur noch erahnen. (Bild: Alexander Blank)

Warm ums Herz…

Bald wieder wie neu: Speicherheizkörper für Tw 714. (Bild: Alexander Blank)

…wurde uns vor einigen Tagen, als uns unsere Freunde von der “Linie D” in Düsseldorf einige historische AEG-Speicherheizkörper zur Übernahme anboten, die sehr ähnlich sowohl in unserem “Gartenschauwagen” 714 als auch im KSW 749 verwendet wurden; leider aber nicht mehr in ausreichender Anzahl vorhanden sind, um beide Fahrzeuge wieder typenrein damit zu bestücken. Dies wist nun wieder möglich, wir danken hiermit sowohl der Linie D – Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf e. V. als auch der Rheinbahn AG Düsseldorf ganz herzlich für die wertvolle Spende.

Wir haben Kontakt(e)

Und zwar in unserem ersten aufgearbeiteten Fahrschalter für den Gartenschauwagen 714. In Woltersdorf wurde ordentlich Hand angelegt, damit der alte Fahrschalter wieder in unseren 714 eingebaut werden kann. Als letzter Schritt müssen noch die “Funkenkammern” eingebaut werden, welche dafür sorgen, dass beim Schalten entstehende Funken nicht Teile des Fahrschalters schädigen können.

Der Fahrschalter mit allen Kontakten, aber noch ohne die beiden Walzen. (Bild: Andreas Kubig)
Und nun mit diesen! (Bild: Andreas Kubig)
(Bild: Andreas Kubig)

Fahrschalterpuzzle in Brandenburg

In Woltersdorf werden gerade die Kontaktelemente für den ersten Fahrschalter des Gartenschauwagens montiert und dieser damit komplettiert. Für den zweiten Fahrschalter müssen wir noch Teile nachfertigen lassen, bevor auch dieser komplettiert werden kann. So entstehen am Ende zwei absolut neuwertige Fahrschalter.

Die Blasspulen der Kontaktelemente, welche für die Löschung der beim Schalten entstehenden Lichtbögen zuständig sind, wurden neu bandagiert und in Isolierlack getränkt. Nach dem Trocknen wurden sie geprüft, sie sind nun wiedereinbaufertig. (Bild: Andreas Kubig)
Fahrschalterbausatz: Einzelteile der Kontaktelemente, aufgearbeitet und zum Zusammenbau bereit, außerdem links unten Teile für die Fahrschalterplatte. (Bild: Andreas Kubig)
Innenleben des Fahrschalters mit zwei der aufgearbeiteten Kontaktelemente. (Bild: Andreas Kubig)

Fahrgestellrahmen fertig lackiert

Die Neulackierung des Fahrgestellrahmens des KSW 749 ist vollendet. Nun werden wir die Arbeiten auf das Bremsgestänge for­cie­ren.

Alle Flächen wurden in der Zwischenzeit schwarz lackiert. (Bild: Rüdiger Grabowski)