In den letzten drei Monaten ist es auch am DoT4 917 kräftig weitergegangen – so langsam sieht es in den Wagenteilen wieder nach Straßenbahn aus. 🙂
Da die originalen Wandverkleidungen (Sperrholz mit Makoré-Furnier) leider nicht restaurierungsfähig waren und auch das Furnier in der damals verwendeten Form nicht mehr zu bekommen ist, haben wir die Oberfläche der am besten erhaltenen Platte aufgearbeitet und diese dann digital reproduziert. Auf diese Weise kommen wir dem originalen Erscheinungsbild am nächsten; die neu hergestellten Rohplatten haben wir dann zunächst auf die passenden Abmessungen zugesägt und die notwendigen Aussparungen und Bohrungen eingebracht.
Im Juli haben wir die neuen Wandverkleidungen im A-und B-Teil des Fahrzeugs angebracht, hier bereits mit den zugehörigen Deckleisten versehen, die wir noch aufarbeiten konnten. (Foto: Alexander Blank)Auf A- und B-Plattform lag noch der alte, verschlissene Bodenbelag, dieser wurde nun durch eine Fachfirma im gleichen Erscheinungsbild erneuert. Hierfür mussten natürlich erst einmal alle noch verbliebenen Einbauten heraus – das Foto entstand aber schon während des Wiedereinbaus. (Foto: Alexander Blank)Inzwischen ist das Fahrerplatzgeschränk auf der linken Seite der A-Plattform wieder komplett montiert, lediglich die Tränenbleche am unteren Abschluss fehlen noch. (Foto: Rüdiger Grabowski)Die anderen Teile der beiden Fahrerplätze benötigen leider auch noch einiges an Zuwendung und werden aktuell von unserer „Abteilung Cannstatt“ restauriert. Hier mal im „Eingangszustand“ aufgenommen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Diese Teile sind schon etwas weiter – links die Abdeckplatte aus dem letzten Bild unseres Beitrags vom 23.04., die wir inzwischen holzseitig instandgesetzt haben. Wir finden, dass das sehr gut geworden ist, es ist fast nichts von unserer Reparatur zu sehen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Die Rückenplatte des einklappbaren B-Fahrersitzes ist schon fertig mit Schellack lackiert, jetzt folgt die Montage. (Foto: Rüdiger Grabowski)Diverse Beschlagteile für den B-Fahrersitz sind auch schon fertig lackiert und ebenfalls einbaufertig. (Foto: Rüdiger Grabowski)Noch nicht erwähnt haben wir den Einbau der restaurierten Fensterrahmen, der einen unserer besonders fleißigen Kollegen über mehrere Wochen beschäftigt hat. Aber jetzt ist dies abgeschlossen, und hier werden hoffentlich auch bald wieder unsere Fahrgäste hindurchblicken. (Foto: Rüdiger Grabowski)Dieses Foto zeigt schon die ersten Spuren des nächsten großen Schrittes: Der Wiedereinbau der Sitze begann allerdings nicht mit der Montage der Gestelle, denn zuvor mussten die Gewindeplatten unter dem Wagenboden erst einmal soweit aufgearbeitet bzw. erneuert werden, dass die Befestigungsschrauben dort wieder Halt finden. Eine zeitraubende Fummelei, die niemand sieht… (Foto: Rüdiger Grabowski)Dann war es an der Zeit, die aufgearbeiteten Sitzpolster wieder zum Einbau vorzubereiten. Die Fachfirma, die die Polster restaurierte, hat schonmal sehr gute Arbeit geleistet. (Foto: Rüdiger Grabowski)Vor dem Wiedereinbau der Polster müssen wir aber zunächst die nötigen Beschlagteile wieder an diesen montieren. (Foto: Rüdiger Grabowski)So, jetzt kann es an den Einbau gehen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Etwas später: Das erste Rückenpolster ist wieder montiert… (Foto: Rüdiger Grabowski)…und noch etwas später haben wir auch das erste Sitzpolster wieder im Mittelteil des Wagens platziert. Was hier so harmlos aussieht, war ein etwa einstüdiger „Kampf“ – die einzelnen Bestandteile sind teils kaum zugänglich, teils durch die völlig überbestimmte Konstruktion nur mit ziemlichem Kraftaufwand in eine halbwegs passende Position zu bringen… (Foto: Rüdiger Grabowski)Am Ende des letzten Samstags hatten wir immerhin das Mittelteil des Wagens wieder komplett „bepolstert“, hier fehlen jetzt noch die Türflügel und – neben dem Zusammenbau der Wagenteile an sich – ein paar der berühmten „Kleinigkeiten“. (Foto: Rüdiger Grabowski)Und zum Schluss noch eine dieser „Kleinigkeiten“: Die Abdichtungen der Sitzpolster über den Bremssandkästen sehen nicht so aus, als würden wir sie so wieder einbauen können (und wollen). Diese Woche werden wir also gründlich entrosten, grundieren, lackieren und neue Gummiprofile zuschneiden… (Foto: Rüdiger Grabowski)
Beim DoT4 917 sind wir inzwischen hauptsächlich mit dem Innenausbau beschäftigt.
Die letzten noch ausstehenden Fensterrahmen im Bereich der A-Plattform haben wir inzwischen entrostet und bereits neu lackiert. (Foto: Rüdiger Grabowski)Auch die unteren Teile des A-Türkastens und die anschließenden Bereiche sind nun neu im passenden Braunton lackiert. (Foto: Rüdiger Grabowski)Im Mittelteil haben wir die Bereiche um die Tür und die Fenster mit dem passenden grünen Hammerschlaglack ebenfalls neu lackiert und mit der Montage der Beschlagteile begonnen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Auch die neu angefertigten und ebenfalls Hammerschlaggrün lackierten Fensterbleche sind wieder montiert, die Haltestangen folgen als nächstes. (Foto: Rüdiger Grabowski)Eine größere Aufgabe ist das Verlegen der von uns neu angefertigten Bodenlattung, zuerst haben wir alt und neu miteinander ausgelegt, um evtl. noch fehlende Bearbeitungen zu identifizieren. (Foto: Rüdiger Grabowski)Nach ein paar kleineren Anpassungen kann es dann losgehen: Die neue Bodenlattung wird verlegt und natürlich mit passenden Schlitzschrauben befestigt. (Foto: Rüdiger Grabowski)Zwei Wagenteile bieten natürlich Platz genug für zwei parallel arbeitende Teams – also nimmt die neue Bodenlattung auch im A-Teil des Wagens schon erkennbare Formen an. (Foto: Rüdiger Grabowski)
Aktuell erhält das Geschränk des Fahrerplatzes im DoT4 917 eine umfassende Aufarbeitung. Nach vielen Jahren waren die Bauteile in keinem besonders ansehnlichen Zustand mehr, das soll sich nun ändern. Dazu wird zunächst der alte Lack vollständig entfernt und anschließend werden alle Teile neu mit Shellack behandelt.
Vor Beginn der Arbeiten wirkten die Holzteile, hier die rechte Hälfte der Pultplatte, des Fahrerplatzes deutlich verschlissen. (Bild: Alexander Blank)
Auch alle auf und an den Holzplatten montierten Bauteile werden aufgearbeitet. Die Aluminium-Zierleisten werden aufpoliert, während verschiedene Bleche und Anbauteile neu lackiert werden.
Nach dem Entfernen des alten Lacks zeigt sich, dass das Holz noch in gutem Zustand ist, sodass direkt neuer Lack aufgetragen werden kann. (Bild: Alexander Blank)Nach dem ersten Lackauftrag ergibt sich bereits ein deutlich verbessertes Erscheinungsbild. Für die angestrebte Oberflächenqualität sind jedoch noch mehrere weitere Schichten erforderlich. (Bild: Alexander Blank)
An der linken Hälfte der Pultplatte ist das Holz leider stärker in Mitleidenschaft gezogen worden. Diese beschädigte Stelle muss zunächst sorgfältig ausgebessert werden, bevor eine neue Lackierung erfolgen kann.
Ansicht der linken Pultplatte: Die beschädigte Stelle ist hinten rechts zu erkennen. (Bild: Alexander Blank)
Die verschiedenen Metallteile des Führerstands erhalten ebenfalls eine Neulackierung. Die passenden Farbtöne wurden im Voraus bestimmt und entsprechend angemischt. Das Armaturenbrett behält dabei selbstverständlich seine charakteristische Hammerschlag-Optik.
Da nun schon wieder ein paar Monate vergangen sind, in denen sowohl die SSB-Kollegen als auch wir am Tw 917 weitergearbeitet haben, gibt es heute ein paar aktuelle Fotos. In der Zwischenzeit sind die Dächer aller drei Wagenteile neu gedämmt, die Deckenverkleidungen montiert und auch die zugehörigen Deckleisten wieder an ihrem Platz. Das B-Teil ist außerdem bereits eingeglast, selbstverständlich mit neuen Gummidichtungen.
Nun soll die Innendecke im A- und B-Teil ihre finale Lackierung bekommen. Dazu muss aber erst einmal alles abgedeckt bzw. abgeklebt werden, was eben nicht mit crémeweiß in Berührung kommen soll. Jeder Verpackungskünstler wäre gewiss neidisch, sowohl auf das A-Teil… (Foto: Rüdiger Grabowski)…wie auch auf das B-Teil. Auch die Kabelenden der Innenbeleuchtung und die Befestigungsbolzen für die Lautsprecher sind sauber abgeklebt, nun kann es also mit der Lackierung losgehen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Einige Stunden später erstrahlt die Decke in frischem Glanz, wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Demnächst geht es mit dem Boden und den Innenverkleidungen weiter, außerdem müssen wir vor allem an den Fahrerplätzen noch einige kaputte Holzteile ersetzen. (Foto: Rüdiger Grabowski)
Einige unserer Mitstreiter sind mit der Neuanfertigung der Bodenlattung für den Tw 917 beschäftigt. Da kommt doch eine ganze Menge Holz zusammen, denn immerhin benötigen wir hier Material für fast zwei komplette Triebwagen.
Zuerst einmal der einfache Teil: Anhand der alten, nur noch als Vorlage taugenden Lattung werden aus passend beschafftem Buchen-Profilholz neue Abschnitte auf Länge zurechtgesägt. (Foto: Alexander Blank)Auch das war noch einfach: Diese kurze Leisten ohne Aussparungen und sonstigen „Schnickschnack“ waren nur noch an der Oberseite anzufasen und sind hier schon zum Wiedereinbau zurechtgelegt. (Foto: Alexander Blank)Die meisten Leisten sind jedoch mit Schrägen, Aussparungen, Absätzen und weiteren „Gadgets“ versehen, die etwas mehr Aufwand bei der Bearbeitung verursachen. Aber mit Geduld und Können kommen doch alle soweit, dass sie auf der Palette mit den einbaufertigen Teilen landen. 🙂 (Foto: Alexander Blank)
Da die letzte Meldung in Sachen unseres DoT4 Nr. 917 schon ein paar Monate her ist, hier mal wieder ein kleines Update.
Bereits im zeitigen Frühjahr kam das B-Teil des Wagens aus der Neulackierung, die von der SSB durchgeführt wurde. Dahinter das bereits im letzten Beitrag vorgestellte Mittelteil. (Foto: Rüdiger Grabowski)Im Frühsommer folgte das (inzwischen wieder auf seinem Fahrgestell befindliche) A-Teil, das sich nun von außen auch wieder wie neu präsentiert. (Foto: Rüdiger Grabowski)Nun zu den „inneren Werten“, hier ein Blick ins B-Teil, in dem die Deckenverkeidung bereits wieder montiert wurde und auch die Einbauten mit frischem Lack versehen worden sind. (Foto: Rüdiger Grabowski)Die Fußbodendielung ist gründlich abgeschliffen und repariert worden, außerdem bereits mit einem ersten Lackanstrich konserviert. Angesichts teils starker Verölung der Dielen werden wir jetzt erst einmal beobachten, wie gut die Farbe hält… Zur Vermeidung stärkerer Verschmutzung haben wir den Laufbereich mit Folie ausgelegt, um nicht für den finalen Anstrich nochmal alles abschleifen zu müssen. (Foto: Rüdiger Grabowski)
Bei über 20 m Straßenbahn gibt es natürlich viele Baustellen, die teilweise parallel bearbeitet werden. Am DoT4 917 konnten wir nun im B-Teil die abgelaufenen Fußbodenleisten demontieren. Diese werden durch Neuanfertigungen ersetzt.
Damit wir die Leisten in der richtigen Länge zuschneiden können werden diese als Muster verwendet. Den Einbauort haben wir für die spätere Montage bildlich dokumentiert und die Leisten beschriftet (Foto: Martin Daur).
Außerdem wurden die letzten Wochen durch die SSB die neue Dämmung für das Dach montiert. Somit können wir demnächst mit der Montage der Deckenplatten beginnen. Dies wird aber erst geschehen, wenn der Fußboden überarbeitet ist, damit die neuen Deckenplatten nicht gleich staubig werden.
Als nächsten Schritt können wir nun den Boden abschleifen, ausbessern und anschließend neu lackieren, bevor die neue Fußbodenlattung wieder aufgebracht wird (Foto: Martin Daur).
Außerdem gab es bereits eine kleine „Hochzeit“. Im Schienenfahrzeugbau ist mit „Hochzeit“ die Montage von Wagen und Fahrgestell gemeint, was einen großen Schritt zur Fertigstellung von Schienenfahrzeugen darstellt. Beim DoT4 konnten wir nun die beiden Karusselle (Gelenkportale) mit dem Mittelteil verheiraten. Dies ging erstaunlich gut von der Hand.
Ein kleiner Ruck mit Manneskraft und das zweite Gelenkportal sitzt an Ort und Stelle. Anschließend werden die beiden Teile miteinander verschraubt (Foto: Martin Daur).
Damit nicht nur der Blick aus dem Fenster, sondern auch (von innen) auf das Fenster attraktiv ist, wurden beim Bau der T2-Triebwagen in den 1950er Jahren Fensterrahmen aus Mahagoniholz angefertigt und mit Schellack seidenglänzend lackiert. Dies orientierte sich damals an der Auswahl von Materialien und Farben der übrigen Innenausstattung. Als ab 1965 der Umbau von T2 zu DoT4-Triebwagen wie unserem Tw 917 erfolgte, behielt man innen das Gestaltungskonzept der Spenderfahrzeuge bei, nur im neuen Mittelteil übernahm man das Design der inzwischen ausgelieferten 350 GT4-Triebwagen der SSB. Somit steht bei der Restaurierung unseres Tw 917 nun auch die Aufarbeitung der hölzernen Fensterrahmen an. Davon hat der gesamte DoT4 so einige, nämlich insgesamt 26 Stück.
Die Fensterrahmen sind trotz unterschiedlicher Formate überwiegend einheitlich konstruiert und bestehen in der Regel aus acht hölzernen Einzelteilen – vier Leisten und in den Ecken vier Verstärkungswinkeln – sowie den zugehörigen Schrauben. (Bild: Rüdiger Grabowski)Ein genauer Blick offenbart allerdings diverse „Gebrauchsspuren“ jenseits des noch Tolerierbaren – Feuchtigkeitsschäden, Kratzer und frühere Ausbesserungsversuche mit unpassender Farbe. (Foto: Rüdiger Grabowski)Also werden die Rahmen zuerst in Ihre Bestandteile zerlegt, natürlich nicht ohne diese zuvor genau zu beschriften, damit wir das „Puzzle“ hinterher auch wieder zusammen und in den Wagen bekommen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Einige Hölzer haben wir wegen zu großer Schäden ersetzen müssen (wir verfügen glücklicherweise über diverse Ersatzrahmen), die alten Anstriche heruntergeschliffen und anschließend das Holz mit feinem Schleifpapier von Hand poliert, alles in allem eine sehr staubige und auch langwierige Angelegenheit. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, Mahagoniholz fast „wie neu“. (Foto: Rüdiger Grabowski)Vor dem Neuanstrich stellte sich noch die Frage nach dem korrekten Lack. Die alten Bauzeichnungen geben dazu leider nichts her, und der optische Eindruck 70 Jahre alter Bauteile kann trügerisch sein. Also machen wir einen Versuch, links mit Kunstharzlack, rechts mit Schellack, einem Naturprodukt, das heute nur noch selten verwendet wird. Im Ergebnis liefert der Schellack die authentische Oberfläche, ist aber in der Verarbeitung aufwendiger, weil wir ihn mindestens vier Mal auftragen müssen, um eine gute Optik zu erzielen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Nun geht es in die „Massenproduktion“, hier nach dem ersten Streichdurchgang, der den lackierten Holzteilen noch keinen Glanz verliehen hat. (Foto: Rüdiger Grabowski)Nach dem dritten Durchgang ist schon ein schöner seidenmatter Glanz entstanden, aber einmal müssen wir noch drüberstreichen, um ein wirklich gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Um den Transport zu vereinfachen und Transportschäden zu vermeiden, werden wir die Rahmenteile danach erst unmittelbar vor der Montage im Fahrzeug wieder zusammenbauen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Vor den Fensterrahmen sind seitlich die Führungsschienen für die Sonnenrollos angebracht, diese sind vor allem sehr verschmutzt. Ein Putzlappen, etwas Spiritus und voller körperlicher Einsatz ermöglicht aber den Wandel von „vorher“ (links) zu „nachher“ (rechts). (Foto: Rüdiger Grabowski)
Die Sitz- und Rückenpolster im DoT4 werden von Stahlrohrgestellen gehalten, die in allen Fahrzeugen der Generationen T2/Bo, GT4 (vor dem Umbau zum GT4-2000) und eben DoT4 baulich identisch sind. Auch ältere Fahrzeuge erhielten diese nachträglich im Rahmen von Modernisierungen, wie z. B. unser Gartenschau-Tw 851. Nun sind in so einem DoT4 allerdings mehr als 20 solcher Gestelle in unterschiedlichen Ausführungen montiert, reichlich Arbeit für die Museumswerkstatt.
Dieses Bild stammt zwar aus dem lange abgestellten Arbeitswagen 2041, leider war aber der Zustand der Sitzgestelle im Tw 917 kein bisschen besser: Die Farbgebung abgestoßen, teils Rostschäden, und oben an der Befestigung der Haltegriffe ausgebrochen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Nach dem Ausbau mussten zunächst einmal die alten Farbschichten runter, erst mit der Schleifmaschine, und für die „Feinarbeiten“ ging es dann in die Sandstrahlkabine. (Foto: Rüdiger Grabowski)Anschließend haben wir die Ausbrüche verschweißt, danach erhielten die Rohrrahmen von uns zuerst eine hellgraue Grundierung… (Foto: Rüdiger Grabowski)… und anschließend neuen Lack. Die „alten“ Gestelle in den Wagenteilen A und B behielten beim Umbau 1965 die aluminiumfarbene Beschichtung aus T2-Zeiten, während man die „neuen“ Gestelle im Mittelteil mit der beim GT4 üblichen grünmetallicfarbenen Hammerschlaglackierung versah. Beide Anstrichvarianten haben wir rekonstruiert, wie hier zu sehen. (Foto: Rüdiger Grabowski)Abschließend noch ein Blick auf die im Hammerschlag-Look gehaltenen Einzelsitzträger aus dem Mittelteil von Tw 917. Die Gestelle sind ziemlich sperrig, entsprechend groß war der Platzbedarf in unserem Werkraum. Nun sind wir aber fast fertig, links gibt es schon eine Vorschau auf die im nächsten Restaurierungsschritt bearbeiteten Bauteile der hölzernen Fensterrahmen. (Foto: Rüdiger Grabowski)
Bei unserem in Restaurierung befindlichen Tw 917 wurde durch die SSB die Komplettierung des B-Fahrgestells abgeschlossen. Verkabelung und Korrosionsschutz unter dem B-Wagenkasten sind ebenfalls fertig, also konnten Wagenkasten und Fahrgestell nun wieder zusammengeführt werden.
Geschafft! Der B-Wagenkasten sitzt wieder auf seinem angestammten Fahrgestell. „Untenrum“ ist jetzt alles fertig, nun sind noch Schweißarbeiten im Dachbereich erforderlich, bevor es in den Lack geht. Und dann machen wir innen weiter… (Foto: Dominik Broens)Und ein Blick auf die gesamte Baustelle – am Unterboden des A-Wagenkastens (links im Hintergrund) sind noch ein paar Restarbeiten erforderlich, bis auch er wieder auf sein Fahrgestell abgesetzt werden kann. (Foto: Dominik Broens)