In Gera wurde nun der Wagenkasten des Gartenschauwagens grundiert. Wenn alles gut durchgetrocknet ist, kann die weiße Lackierung kommen.

Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V. – Blog
Der Blog mit aktuellen Nachrichten
In Gera wurde nun der Wagenkasten des Gartenschauwagens grundiert. Wenn alles gut durchgetrocknet ist, kann die weiße Lackierung kommen.
Die Lackierung des Gartenschauwagens 714 steht unmittelbar bevor. Der Wagen wird vorerst nur in Weiß lackiert, damit später eine komplette Lackierung mit eingebauten Türen erfolgen kann und keine Farbunterschiede auftreten.
Für den Filderbahngüterwagen WN 202, der in unserer Ausstellung mit dem Triebwagen WN 26 und dem Beiwagen WN 32 einen authentischen Zug bildet, fehlte uns bis jetzt noch das passende Ladegut. Bald werden 2 historische Pflüge und eine handbetriebene Rübenmühle die Ladefläche des Wagens zieren.
Mit einer gründlichen Reinigung durch Mitarbeiter der SSB AG ist die Aufarbeitung am Fahrgestell des KSW 749 angelaufen. Nun können die weiteren Arbeiten in Angriff genommen werden.
Für den Kriegsstraßenbahnwagen 749 arbeiten wir weiterhin einzelne Komponenten auf. Zur Zeit sind der Bremsbock der A-Seite des Fahrzeugs, drei weitere Sandkästen, Teile der Bremsmechanik und des zentralen Kabelkanals in der Aufarbeitung.
Wir möchten in unseren Stadtbahnprototyp 3006 wieder etwas Leben einhauchen. Dazu ist erstmal die Ergänzung von fehlenden Teilen eine wichtige Sache. Leider fehlen am bzw. im Stadtbahnprototypen 3006 einige Gerätschaften und Accessoires. Beispielsweise muss noch ein passender Tacho und ein Mikrofon für den Führerstand des Prototyps gefunden werden.
Während in Woltersdorf Teile der Elektroanlage des Gartenschauwagens aufgearbeitet werden, werden in Gera Arbeiten hauptsächlich im Bezug auf die mechanischen Belange der Aufarbeitung durchgeführt.
Passend dazu können wir folgende Neuigkeiten verkünden: Mit der abgeschlossenen Montage der Gleitlager (Einlagen) an den Lagerpunkten der Blattfedern ist die Aufarbeitung des mechanischen Teils des Fahrgestells abgeschlossen.
Die beiden Kupplungen sind aufgearbeitet und montiert .
Der Erste, der von uns zur Aufarbeitung nach Woltersdorf gebrachten, Fahrschalter des Gartenschauwagens nähert sich der Fertigstellung. Ebenfalls haben wir nun die beiden Shuntwiederstände dorthin gebracht um sie dort aufarbeiten zu lassen.
Für alle Interessierten die sich jetzt fragen was diese Shuntwiederstände sind und was sie machen, soll es hier nicht an Aufklärung mangeln:
In den Gartenschauwagen gibt es zwei “Töpfe” (Gehäuse und Innenleben siehe Foto; je einen pro Fahrmotor), die ohmsche Widerstände darstellen, so genannte Feldschwächungswiderstände oder eben Shunte. Sie werden in den Stromkreis der Feldspulen der Fahrmotoren geschaltet und verringern dabei das Magnetfeld dieser Feldspulen. Durch dieses geringere Magnetfeld wird auch der Drehwiderstand des Motors geringer, der Motor kann sich also schneller drehen und der Wagen fährt dadurch noch etwas schneller. Diese Schaltung wird in der Regel auf den höchsten Fahrstufen aktiviert, um so noch eine etwas höhere Endgeschwingigkeit erreichen zu können.
Oder kurz: sie sorgen dafür das der Wagen ein bisschen schneller fährt.
Die Sandkästen des KSW 749 bestehen aus mehreren Blechteilen. Nach dem Sandstrahlen eines Bauteils bemerkten wir, dass dort einmal das Blech durch einen Unfallschaden o.ä. beschädigt wurde. Es wurde also damals ein neues Blech eingeschweißt. Leider war diese Arbeit nicht sehr zufriedenstellen, es wahren nämlich Löcher entlang der Schweißnaht vorhanden. Wir entschieden uns das gesamte Teil neu anzufertigen.
Der Sessel der ehemaligen Luftseilbahn am Killesberg, welcher bis vor einiger Zeit in einem Restaurant am Killesbergpark präsentiert wurde, ist nun ins Straßenbahnmuseum umgezogen. Der Sessel, der vom Hersteller Von Roll stammenden, und 1950 eröffneten Seilbahn, gehört dem Verein Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V. seit 1990, er war in dem Restaurant als Leihgabe präsentiert worden. Nach einem Betreiberwechsel, welcher dort ein verändertes Konzept mit sich brachte und Interesse unsererseits den Sessel in die Ausstellung des Straßenbahnmuseums zu integrieren, wurde beschlossen den Sessel nach Bad Cannstatt zu überführen.