Beim DoT4 917 sind wir inzwischen hauptsächlich mit dem Innenausbau beschäftigt.








Stuttgarter Historische Straßenbahnen e.V. – Blog
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Beim DoT4 917 sind wir inzwischen hauptsächlich mit dem Innenausbau beschäftigt.







Aktuell erhält das Geschränk des Fahrerplatzes im DoT4 917 eine umfassende Aufarbeitung. Nach vielen Jahren waren die Bauteile in keinem besonders ansehnlichen Zustand mehr, das soll sich nun ändern. Dazu wird zunächst der alte Lack vollständig entfernt und anschließend werden alle Teile neu mit Shellack behandelt.

Auch alle auf und an den Holzplatten montierten Bauteile werden aufgearbeitet. Die Aluminium-Zierleisten werden aufpoliert, während verschiedene Bleche und Anbauteile neu lackiert werden.


An der linken Hälfte der Pultplatte ist das Holz leider stärker in Mitleidenschaft gezogen worden. Diese beschädigte Stelle muss zunächst sorgfältig ausgebessert werden, bevor eine neue Lackierung erfolgen kann.

Die verschiedenen Metallteile des Führerstands erhalten ebenfalls eine Neulackierung. Die passenden Farbtöne wurden im Voraus bestimmt und entsprechend angemischt. Das Armaturenbrett behält dabei selbstverständlich seine charakteristische Hammerschlag-Optik.

Wie schon im letzten Beitrag angekündigt, kümmern wir uns im letzten Abschnitt der Probemontage unserer neuen Dachaufbauten weiterhin vor allem um Kabelkanäle und nun auch deren Abdeckungen.


Freilich sind wir auch hier wieder zuerst einmal mit Vergänglichkeit konfrontiert, diese beiden Bleche dichten nichts mehr ab und werden von uns daher neu angefertigt. (Fotos: Rüdiger Grabowski)






Als erster Schritt der Restaurierung des Mercedes-Benz O 6600 H erfolgt seit Beginn des Jahres die weitgehende Demontage des Fahrzeugs bis auf die grundlegende Karosseriestruktur. Die Arbeiten im Innenraum sind bereits weit fortgeschritten – das Fahrzeug ist inzwischen nahezu vollständig entkernt.

Auch an der Außenseite müssen zahlreiche Bauteile entfernt werden. Besonders aufwendig gestaltet sich die Demontage der Aluminiumzierleisten, da deren Befestigungsschrauben durch starke Korrosion nur schwer zu lösen sind.
Die Fensterscheiben und Scheinwerfer wurden bereits ausgebaut, während die Arbeiten an den Zierleisten weiterhin andauern.
Alle aus- und abgebauten Teile werden sorgfältig beschriftet, dokumentiert und fachgerecht eingelagert. So ist sichergestellt, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt aufgearbeitet werden können und schließlich wieder an ihren ursprünglichen Platz im Fahrzeug zurückfinden.

So langsam nähern wir uns bei der Wiederherstellung der Holzaufbauten auf dem Dach unseres Tw 276 dem Abschluss des Rohbaus, das heißt wir haben nahezu alle Holzteile zur Probe montiert und ggf. angepasst.





Bei Restaurierungsprojekten gibt es immer auch jede Menge scheinbar unbedeutender Teile, die später kaum oder gar nicht zu sehen sind, die aber auch einiges an Aufwand verursachen. Ein solches Beispiel zeigen wir heute. Über den Dachwiderständen sitzen Abdeckrahmen, die mit speziellen Stiftschrauben in der Lage fixiert werden. Diese Schrauben sind „natürlich“ nicht handelsüblich, andererseits aber auch glücklicherweise so gut erhalten, dass sich eine Aufarbeitung lohnt.



Nach Fertigstellung der Laufstege haben wir uns die Böcke für die Widerstandsrahmen vorgenommen und uns außerdem an die Kabelkanäle herangewagt. Auch hier konnten wir nur wenige alte Komponenten wiederverwenden, das meiste musste neu angefertigt werden.







Da nun schon wieder ein paar Monate vergangen sind, in denen sowohl die SSB-Kollegen als auch wir am Tw 917 weitergearbeitet haben, gibt es heute ein paar aktuelle Fotos. In der Zwischenzeit sind die Dächer aller drei Wagenteile neu gedämmt, die Deckenverkleidungen montiert und auch die zugehörigen Deckleisten wieder an ihrem Platz. Das B-Teil ist außerdem bereits eingeglast, selbstverständlich mit neuen Gummidichtungen.



Unser Tw 276 hat nicht nur einen (Dach-)Laufsteg, sondern gleich sechs davon. Wir zeigen ein paar Eindrücke vom Aufbau derselben.





Beim Triebwagen 276 steht nun die Herstellung neuer Dachaufbauten auf dem Programm. In der ersten Ausbaustufe geht es um die Tragkonstruktion für die Widerstandsrahmen und die Laufbretter, samt der jeweils zugehörigen Stützen.








Dies war nun für 2025 der letzte Beitrag in unserem Blog, aber 2026 geht’s auch hier weiter, versprochen. Wir danken ganz herzlich unseren Freunden und Unterstützern und wünschen Euch allen einen guten Start ins neue Jahr.