Durststrecke?

Bei anhaltend über 30° Außentemperatur wie in den letzten Tagen wird es auch in der Werkstatt ungemütlich – vor allem sehr schweißtreibend – und zudem haben wir gerade eine Menge Tätigkeiten, die sich schlecht für einen Fortschrittsbericht fotografieren lassen. Schließlich sieht ein zweimal grau lackiertes Teil genau so aus wie vor einer Woche, als es nur einmal grau lackiert war.

Aber ein wenig Fortschritt können wir zeigen, denn einige der neuen Kabelkanäle benötigten noch Durchbrüche, um die durch die Dachhaut verlaufenden Kabel hineinzulegen. Die Öffnungen im Dach hatten wir auf den probemontierten Kanälen angezeichnet, nun also erst einmal die Ecken durchbohren. (Foto: Rüdiger Grabowski)
Dann haben wir das nicht benötigte Holzstück mit der Stichsäge ausgeschnitten, das sieht hier natürlich noch nicht besonders schön aus, ein bisschen Anspruch haben wir ja schon. 😉 (Foto: Rüdiger Grabowski)
Die Raspel sorgte dann für die nötigen Nacharbeiten, und schließlich haben wir noch die Kanten mit einer umlaufenden Fase versehen, damit die Kabelummantelungen später nicht durchgescheuert werden. (Foto: Rüdiger Grabowski)
Die Sägeschnitte auf der Rückseite der Kanäle, die wir zum Biegen eingebracht haben, müssen natürlich noch verschlossen werden, damit das neue Holz dort nicht gleich nach der Montage wieder zu faulen beginnt. Also haben wir dort großzügig Abdichtmasse eingebracht, und jetzt sind die Teile auch für die Lackierung bereit. (Foto: Rüdiger Grabowski)
Trotz der hohen Temperaturen haben wir aber auch natürlich am Wagendach weitergearbeitet, inzwischen ist es schon dreimal lackiert, das müsst Ihr uns jetzt einfach mal glauben. 😉 Aufmerksamen Beobachtern wird auch auffallen, dass im neuen Dachbereich die bislang noch fehlenden Bohrungen für die Bedienung des Überstromautomaten und des Liniennummernfilms eingebracht sind. Jedenfalls ist der Leinenstoff nun soweit mit Farbe getränkt, dass die Dachfläche anfängt zu glänzen – also noch einmal für die Feinheiten, und dann können wir wieder mit der Montage loslegen. Das wird aber noch ein wenig dauern, denn jetzt sind die meisten von uns erst einmal im „Urlaub“ – „Kleine Bahn ganz groß“ bei unseren Museumskollegen in München steht an. (Foto: Rüdiger Grabowski)